Hersteller | Lieferanten

Bestellung | Portraits

Suche | Sitemap | Impressum

Startseite/Home

Aktuelles

Vorstand

Objektberichte

Prospekte

Termine


Infos, Bilder, Prospekte

Treppen Innen

Treppen Außen

Bodenbeläge Innen

Bodenbeläge Außen

Terrazzoböden

Fassaden

Innen- und Außenmöblierung
Gestaltungselemente

Muster

Infos allgemein

Links



Aktuell

P r e s s e i n f o r m a t i o n

Podium „Betonwerkstein“ auf den Ulmer BetonTagen 2017:
Von der Gesteinskörnung bis zum Architekturbeton

Breites Themenspektrum rund um den Betonwerkstein

Es ist mittlerweile ein fester Bestandsteil der Ulmer BetonTage: Das Podium „Betonwerkstein“ der Informationsgemeinschaft Betonwerkstein e.V. – kurz Info-b. Auch in diesem Jahr zeigte die halbtägige Vortragveranstaltung eindrucksvoll, über welch enormes technisches, gestalterisches und innovatives Potential der Werkstoff Beton nach wie vor verfügt.

Das Themenspektrum, das Martin Möllmann, Vorstandsmitglied der Info-b, zu Beginn des diesjährigen Betonwerkstein-Forums vorstellen konnte, war so breit wie kaum zuvor. Es reichte von Fragen der richtigen Gesteinskörnung über die Herstellung von Betonwerkstein in moderner Blockbetontechnologie bis hin zur normgerechten Befestigung von Fassadenplatten. Dazu kam ein detaillierter Blick auf beeindruckende Referenzobjekte in den Metropolen New York und Berlin.

Die richtige Technik für neue Trends

Mit dem Thema „Gesteinskörnungen für besonders gestaltete Betonwerksteinoberflächen“ begab man zunächst in den Steinbruch und somit ganz an den Anfang des Herstellungsprozesses von modernem Betonwerkstein. Dipl.-Ing. Marco Röhrig von der Röhrig Granit GmbH in Heppenheim stellte dabei zunächst die geläufigsten mineralischen Rohstoffe für die Betonwerksteinherstellung vor - von Basalt über Granit bis hin zum Quarz. Seine zentrale Fragestellung lautete: „Was kann und muss bereits im Vorfeld der Herstellung und in der eigentlichen Produktion der Gesteinskörnungen geleistet werden, um die Qualität der zukünftigen Produkte sicherzustellen? Dazu stellte er insbesondere die verschiedenen Qualitätskontrollen bei Röhrig Granit vor – von der Lagerstätte über die Gewinnung im Tagebau sowie der Aufbereitung bis hin zum fertigen Produkt. Vor dem Hintergrund, dass sich die Ansprüche an Gesteinskörnungen für Betonwerksteinoberflächen in den letzten Jahren verändert haben und insbesondere immer feinere Körnungen gefragt sind, macht es, so Marco Röhrig, durchaus Sinn, „bei der Gestaltung von zukünftigen, trendigen Betonwerksteinoberflächen enger mit den Maschinenherstellern der Betonindustrie, wie auch den Betonherstellern selbst zusammenzuarbeiten“.

Vom Steinbruch in das Herstellwerk führte der Vortrag von Edgar Bahl von den Rehburger Beton- und Marmorwerke aus Rehburg-Loccum. Er blickte auf die „Chancen durch Blockbetontechnologie“. Sie soll mögliche Nachteile konventioneller Fertigung wie beispielsweise Farb- und Strukturunterschiede bei der Herstellung kompensieren; denn die unterschiedlichen Produkte sind alle in einem Herstellungsverfahren mit gleicher Oberflächen-Schleiftechnologie gefertigt. Typische Einsatzgebiete für die Blockbohlentechnologie mit ihren werkseitig bearbeitenden Oberflächen sind Treppen- und Bodenbeläge sowie Fassadenplatten. Das die Verwendung von Betonwerkstein gerade „dem Fassadenbau eine Vielzahl von gestalterischen Möglichkeiten eröffnet“ – dies zeigte Dr.-Ing. Matthias Roik von der Halfen GmbH in Langenfeld bei seinen Ausführungen zur „Befestigungstechnik für Betonwerksteinfassaden“. Auch wenn sich mit Betonwerkstein Formen und Farben realisieren lassen, die mit Naturstein nur schwermöglich sind, so können doch für beiden Materialien die gleichen Befestigungs- und Verbindungsmittel verwendet werden. Dies spiegelt sich auch in den entsprechenden, in den letzten Jahren grundlegend überarbeiteten Normen und technischen Regelungen wider. Des Weiteren zeichnet sich Betonwerkstein dadurch aus, dass hier sowohl Befestigungs- und Verbindungsmittel einbetoniert, als auch Faser- und Textilbewehrungen eingelegt werden können. Dies verbessert nicht nur die Materialeigenschaften, sondern erleichert auch die Montage von Einbauteilen erheblich. Dazu stellte der Referent die entsprechenden technischen Regelungen vor, erläuterte die unterschiedlichen statischen Nachweise und illustrierte alles mit anschaulichen Ausführungsbeispielen.

Von New York bis Berlin – Betonwerkstein in der aktuellen Premium-Architektur

Von der Herstellung ging es weiter zu den Bereichen Architektur und Gestaltung. Gleich drei herausragende Referenzobjekte standen dabei im Fokus. Drei Bauwerke ganz unterschiedlicher Art, denen aber eines gemeinsam ist: Der Betonwerkstein.

Dabei wurde es zunächst so richtig International, als Dr.-Ing. Stephan Hauser von der Ducon Europe GmbH in Mörfelden-Walldorf den Blick auf den Liberty Park in New York richtete, der von „weißem Architekturbeton geprägt wird“. Mit dem Liberty Park am World Trade Center hat New York ein grünes Herzstück dazubekommen. Weil er erhöht liegt, können Besucher eine ungewöhnliche Stadtansicht genießen - und dies mit Betonwerkstein Made in Germany; denn seit Juni 2016 stehen auf im Liberty Park vier riesige Pflanzkübel (Planter) und weitere Sitzbänke aus 6 cm dünnen Weißbetonelementen, die auf Basis der Ducon-Technologie (Ductile Concrete – ein hochfester Beton mit einer Mikroarmierung). Dazu schmücken passgenaue, dünne Ducon-Wandplatten die Aufgänge zum Park. Und am Standort der ehemaligen Deutschen Bank stehen nun wieder deutsche Bänke. „Die Ducon Europe ist stolz darauf, mit ihrem Hochleistungsbeton einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Parks geleistet zu haben - so Dr. Hauser am Ende seines Vortrags.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnte Dipl.-Ing. Werner Hochrein von der Dreßler Bau GmbH aus Stockstadt am Main mit der Rekonstruktion des Berliner Schlosses und der James Simon Gallery gleich zwei herausragende Referenzen aus Architekturbeton präsentieren. Beim Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum nach dem Entwurf des Architekten Franco Stella wurde als Kontrapunkt zu den üppigen Barockfassaden die Spreefassade aus besonders hochwertigen, hellen Betonfertigteilen errichtet. Die Schlosspassage im Innenhof ist ebenfalls eine neuzeitlich gestaltete Betonkonstruktion. Die James-Simon-Galerie wird künftig als Eingangsgebäude die Besucher der  Museumsinsel in Empfang nehmen. Das neu hinzukommende, sechste Haus auf der Museumsinsel nach Plänen von David Chipperfield Architects fügt sich optimal in das bestehende Architekturensemble ein. Werner Hochrein zeigte detailliert, welch komplexe und maßgeschneiderte Lösungen von der Firma Dreßler hier jeweils für die modernen Architekturbetonelemente erarbeitet wurden. Alle drei Referenzobjekte haben damit einmal mehr eindrucksvoll die Möglichkeiten und die Vielseitigkeit des Betonwerksteins aufgezeigt.

Gastgeber und Referenten des diesjährigen Ulmer Podiums Betonwerkstein (von links): Martin Möllmann (Moderator), Matthias Roik, Werner Hochrein, Marco Röhrig, Dr. Stephan Hauser, Edgar Bahl und Dr. Ulrich Lotz.

 


Neu: Prospekt Vielseitigkeit von Betonwerkstein

Pünktlich zur BAU 2017 veröffentlichte die Info-b den neuen 8-Seiter „Beton in neuem Design: innovativ, formschön, funktional“. Dargestellt werden aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Treppen Innen und Außen, Bodenbeläge Innen und Außen, Fassaden sowie Innen- und Außenmöblierung

Download


Fotos Info-B auf der BAU 2017 - Gemeinschaftsstand InformationsZentrum Beton

Info-B auf der BAU 2017 in München

16.-21. Januar in Halle A2, Stand 322 (InformationsZentrums Beton)

Im vergangenen Jahr feierte die Informationsgemeinschaft deutscher Betonwerkstein e.V. ihr 40jähriges Bestehen und konnte dabei auf vier Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit zurückblicken. Auf der BAU 2017 wird die Info-b einmal mehr über die nahezu grenzenlosen Anwendungen von Betonwerkstein in Haus und Garten informieren. Dazu präsentiert man am Gemeinschaftsstand des InformationsZentrums Beton neben beispielhaften Betonwerksteinexponaten insbesondere ein umfangreiches, herstellerneutrales Informations- und Planungsmaterial für Architekten, Bauherren und Verarbeiter.


Foto Christoph Mertens

Empfangen werden die Besucher an einem Meisterstück: den als Empfangstheke eingesetzten Designertisch eines Ulmer Meisterschülers. Es handelt sich dabei um eine im aktuellen Jahrgang an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für Betonwerke von Florian Schubert gefertigte und mit einem Preis ausgezeichnete Arbeit, die den Messebesuchern die Design- und Gestaltungsvielfalt des Werkstoffs Beton zeigt.


GREENTEC AWARDS

Stimmen Sie für das info-b Mitglied Betondesign-Factory

Bei den GREENTEC AWARDS werden die innovativsten und nachhaltigsten Projekte des Jahres gesucht und prämiert.

Die Betondesign-Factory ist in der Kategorie "Bauen und Wohnen" nominiert! Bis zum 06. Januar 2017 können Sie dazu beitragen, das innovative "Carbonbeton Holzverbund Modul" unter die besten grünen Innovationen zu voten. Durch einen Klick auf das GREENTEC-Logo gelangen Sie direkt zur Abstimmung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Nachweis der Eignung von Betonwerkstein nach DIN 18516-5

opusC - UHPC-Garderobenstelen im Bibelhaus Frankfurt

opusC - Exklusive Optik – höchste Funktionalität

Designpreis für Korn-Produkte

opusC - Eingelassene Kragstufen aus Betonwerkstein




aktuelles | home [2017]v.13

Der neue Prospekt
Vielseitigkeit von Betonwerkstein
(Treppen, Bodenbeläge, Fassaden,
Innen- und Außenmöblierung)

Download